Die Bank der Künste ist ein Ort für Subjektives und Subjektiviertes. Sie soll eine Ausstellungsfläche für künstlerische Inhalte jeder Art sein, die sich in irgendeiner Form digital abbilden lassen.
Die Erweiterung des Kunstbegriffes auf Subjektives und Subjektiviertes ermöglicht es, Meinungen kundzutun. Allerdings steht auch hier die Künstlichkeit als zentrales Kriterium im Vordergrund, das Quäntchen Besonderheit, das den Inhalt über eine bloße Aussage erhebt, mag es ein besonderer Blickwinkel, ein gewisser Grad an Abstraktion, Reduktion, ausgefallene Konzeption, spürbar inspierierte Intention sein, die den Beitrag über einen simplen Wertungs-Hinweis auf anderweitige Inhalte oder einfache Meinungsstatements zu aktueller Tagespolitik erhebt.
Für solche Inhalte soll die Bank der Künste ein Aufbewahrungs- und Ausstellungsort sein. Dem Urheber bietet sich gleichzeitig die Möglichkeit, ein direktes Feedback vom vorbeiklickenden Betrachter und von den gleichgesinnten Mitwirkenden zu erhalten. Letzterer hat wiederum die Möglichkeit, direkt mit dem Künstler in Verbindung zu treten.
Die Bank der Künste möchte jeden zum Mitwirken animieren, damit sich Urheber und Rezipient nicht nur austauschen, sondern auch die Rollen tauschen können und sich eine bunte Gesamtheit an Beiträgen entspinnt, die sich gegenseitig befeuern und inspirieren.